Geschlossene Mannschaftsleistung zum verdienten 6:0 in Nethetal

Präzision
Super genau gespielt
Eine von Vielen... knapp daneben
Knapp daneben

Nicht nur die Zeitumstellung sorgte beim Burkert-Team für Personalsorgen. Alles in Allem standen heute gerade 11 Spielerinnen zur Verfügung, die auf schwerem Boden beim FC Aa Nethetal alles geben mussten. Der TuS vom Anpfiff an die überlegene Mannschaft. Sofort ergaben sich Torchancen im Minutentakt. Nach einigen vergebenen erzielte Lats die Führung mit einem noch abgefälschten Ball. Gerade 7 Minuten waren gespielt. Danach der TuS weiter konsequent in der Hälfte der Gastgeberinnen. Die Anzahl der nicht genutzten Torchancen bis zur 20. Spielminute, als Janine L. auf 2:0 erhöhte, werden wir wohl nicht mehr in Erfahrung bringen. Ob Pfosten, Latte oder die Vielbeinige FC-Abwehr, immer hatte der Ball Hindernisse auf dem Weg ins Tor. Genau das hat Alisa, heute neben Janine L. als zweite Spitze agierend, nach etlichen vergebenen 100%igen gedacht. So war es beim 3:0 für den TuS eine Abwehrspielerin, die das Leder beim Klärungsversuch aus 3 Metern ins eigene Tor hämmerte. Zur Freude der TuS-Anhänger konnte sich Rania mit einem Sehenswerten Treffer aus halb-rechter Position in die Torschützenliste eintragen lassen. Nach der Pause verflachte das Spiel ein wenig. Gegen die tiefstehende Sonne hatten es die TuS-Akteure nicht einfach. Trotzdem erarbeiteten sie sich weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auch zweistellig gestalten zu können. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff setzt sich Jana mit einem starken Dribbling auf der linken Seite durch. Schon fast zu weit an der Torauslinie überlistet sie den Keeper der Gastgeberinnen mit einem unhaltbaren Schuss in den rechten oberen Torwinkel. Nach Meinung aller das schönste Tor des Tages.

Jana´s Traumtor
Jana´s Traumtor aus spitzem Winkel

Ohne Auswechselspielerinnen angereist war der Kräfteverschleiß mittlerweile deutlich zu spüren. Die Hausherrinnen starteten nun auch einige zaghafte Angriffe, die aber sicher in der TuS-Abwehr geklärt werden konnten. Nach einem Foulspiel an Lats im 16er legte sie sich die Kugel selbst auf den Punkt. Der Schuss hoch in die Mitte des Tores, allerdings alles andere als gut, konnte vom Keeper pariert werden. Der hoch abgeklatschte Ball hatte so viel Rotation bekommen, dass er neben dem Pfosten herunterkam und sich ohne Einwirkung von Spielerinnen ins Tor drehte. Sicher war der Sieg hochverdient, hätte um einige Tore höher ausfallen können, doch gilt es nun, zum nächsten Spiel wieder 11 Spielerinnen auf den Platz zu bekommen. Gegner am kommenden Sonntag ist der VfL Lieme, gegen den es noch eine Rechnung zu begleichen gibt.