Saisonabschlußfahrt der B-Junioren

Am Saisonbeginn führten wir ein Trainingslager in Bad Lippspringe durch. Jetzt am Saisonende verbrachten wir ein Wochenende im Sauerland. Am Freitag, den 03.06. um 12:00 Uhr ging es pünktlich mit 14 Jugendlichen, dem Betreuer Udo mit seinem Sohn Robin und mir los. Ziel war das schöne Wiemeringhausen in dem noch schöneren Sauerland. Damian Becker ließ sich von Bernd Albert zum Treff bringen, da er mal wieder die Zeit verpennt hatte. Bernds Sohn Philip wiederum kam brav mit dem Fahrrad. Dies sollte jedoch nicht die einzige Merkwürdigkeit auf dieser Fahrt bleiben.

5er-Kette
5er-Kette
Umkleide
Umkleide

Um 13:45 Uhr erreichten wir unser Ziel. In Umkleidekabinen bereiteten wir unser Nachtlager vor. Da ein Sportfest an stand wollte ich auf Sauberkeit und Ordnung achten. Damit begann für mich eine Reinigungsodyssee. Es ging mit Robin los, der für die Pfütze vor dem Stehklo keine Verantwortung übernehmen wollte. (Obwohl er bis dahin der einzige Besucher der Toilette war.) Auch seine Ausrede, dass dies nur Farbfehler in den Fliesen wären, konnte mit Toilettenpapier widerlegt werden. (Er reinigte dann auch artig.)
Um 14:30 Uhr begannen wir dann mit dem Training. Technikeinheiten, Abschlussspiel und Mini-WM machten Hunger und ließen anschließend die Hot-Dogs richtig schmecken. Beim  Duschen wurde danach der gesamte Unterbringungsbereich unter Wasser gesetzt, was mich schon wieder ausflippen ließ.

Ab ca. 18:00 Uhr wurde gegrillt und anschließend der 2. Teil der Mini-WM eingeläutet. Dieser zog sich ca. zwei Stunden hin. Beim darauf folgenden Spiel auf dem Street-Soccer-Feld passierte dann das Unglück. Der Ball flog auf eine Kuhwiese. Felix, mit dem Mund sonst so mutig, kannte diese Tiere nicht und traute sich dementsprechend auch nicht auf die Wiese, um den Ball wieder zu holen. Das anschließende Duschen (Kai zeigte allen wie man mit der Flitsche umgeht) ging zum Glück ohne Überschwemmungen über die Bühne. Das Alster, das von Dieter Abt mit einem 50-er gesponsert wurde, ließ die Anstrengungen der Mini-WM schnell vergessen.

Wilde Liga!
Wilde Liga!
Es wurde gequatscht!
Es wurde gequatscht!

Ab 22:00 Uhr marschierte dann die Mannschaft geschlossen in den Biergarten.
Obwohl die Truppe 55 Brötchen, 30 Grillwürstchen und 25 Heißwürstchen verputzt hatten, wurde dort noch mal Currywurst mit Pommes gegessen.
Carlos, der Mayonnaise hasst, bot 3 € für denjenigen, der einen vollen Esslöffel  Mayonnaise runter kriegt. Das ließ sich Enis nicht zweimal sagen und verschlang die Mayonnaise genüsslich. (Fabio war ein wenig sauer. Er hätte es auch für 2€ gemacht.)

Anschließend ging es ins Bett. In der einen Kabine wurde ein Teil der Gruppe von Houssebs Schnarchen gequält, während der Rest der Truppe versuchte schlafende Kühe umzuschubsen. Was aber nicht gelang, weil sich keiner nah genug an diese gefährlichen Tiere heran traute. Als es dann endlich ruhig war und die ersten begannen einzuschlafen, hörte man plötzlich Philips tiefe und laute Stimme, die fragte: „ Warum ist es denn jetzt so  ruhig?“ Schon war alles wieder wach und es wurde weiter gequatscht. Um ca. 03:30 Uhr schlief dann auch der Letzte ein.

Um 09:00 wurde gefrühstückt und anschließend bis zu Mittag wieder eine Mini-WM ausgespielt. Beim anschließenden Turnier gewannen wir das erste Spiel mit 3:1. Während der langen Pause bis zum nächsten Spiel kümmerte sich unsere Truppe rührend um die Dorfschönheiten, die sich kurz darauf bei mir als unsere Fans vorstellten. Carlos gab in dieser Pause auch eine Runde Bier aus, was vielleicht auch für die Ergebnisse der nächsten Spiele mitverantwortlich war. Das folgende Spiel endete 0:0 und das Dritte verloren wir 0:2. Die vollkommen ermüdeten Eichholz-Remmighauser errangen letztendlich doch den zweiten Platz und erhielten eine Geldprämie von 20 €. Diese wurden sofort in Kola umgesetzt. Zu erwähnen wäre noch, dass Marco eine schöne Dankesrede gehalten hatte und den Gastverein zu einem Gegenbesuch eingeladen hatte.

Fazit: Es war ein toller Saisonabschluss und hatte die Mannschaft noch ein wenig mehr zusammengeschweißt. Alle hatten viel Spaß und waren doch ein wenig traurig, weil sie wussten, dass dies nun auch Abschied von einigen Kameraden bedeutet. Dies sagt Kai, (Jochen hat das nur hier her übertragen!)  euer Trainer!