„Länderspiel zum 100. Jubiläum“. Alt Herren zu Gast in Luxemburg

TuS Alt-Herren in Luxemburg

Schon im letzten Jahr wurden Vorbereitungen getroffen um mit den Alt-Herren nach Luxemburg zu fahren. Das Intresse war riesig, wusste man doch, dass uns Jörg Piontek vor Ort erwarten würde. (Eingebürgert 😉 ) Jörg hatte alles bestens vor Ort arangiert und somit zu einem unvergesslichen Wochenende mit Höhen und Tiefen beigetragen.  Immerhin fanden sich 28 Teilnehmer die zum 100ten Bestehen des TuS einen bleibenden, guten Eindruck in Luxemburg hinterlassen haben. Nicht nur ein „Länderspiel“, auch unsere Vereinsfarben sollten eine große Rolle spielen. 😉  Früh morgens trafen wir uns am Sportplatz um pünklich am Freitag den 18.5. die Mission Luxemburg zu starten. Nicht nur die Frauen und Fans unserer Alt-Herren Mannschaft waren sichtlich motiviert, auch unser 1.Vorsitzender D. Wilberg wusste, dass an diesem Wochenende außergewöhnliches passieren würde. 😉 Unser Busfahrer war ein sehr netter und sympathischer junger Mann mit Humor. Auch er hat zu diesem schönen Wochende beigetragen. Dazu später mehr. Für die Hinfahrt hatte „Bauer“ Ralf Gerbes alles bestens organisiert, sodass genügend „Proviant“ 😉  im Bus vorhanden war.

Ralf und Pio haben alles im Griff
Frühstück auf der Autobahn

Auch bei den Pausen sollte es an nichts fehlen. Unsere Frauen hatten für ein reichhaltiges Frühstück gesorgt. Auch im Bus sorgten unsere Frauen für ein reichhaltiges Gemisch aus Obst, Schluckis, Kuchen , Grünen und vielem mehr sowohl bei der Hinfahrt als auch bei der Rückfahrt. Auch die vielen Junggesellen hatten dazu beigetragen das es an nichts fehlte. Um ca. 13.00 Uhr hatten wir Luxemburg erreicht.

Ankunft am Hotel

Hier wollten wir unsere Zimmer beziehen. In dem sehr sauberen Hotel waren leider noch nicht alle Zimmer gereinigt, sodass die Fam. Helms, Schäfer und Tcheon erst einmal die Toilette bei Fam. Thevissen inspiziert hatte. Auch die Fam. Piontek hatte einige Probleme beim Einchecken. Natürlich kann man schon mal die  Zimmernummer verwechseln, aber das man den jungen verwirrten Mann der nicht gestört werden wollte aus seinem Zimmer schmeißen wollte das grenzt schon an …… Oder wollte Bärbel ihn gegen Pio austauschen ? 😉 Letztendlich dauerte es keine halbe Stunde und Bauer hatte dafür gesorgt, dass alle ihre Zimmer beziehen konnten.

Bahnhof vorm Hotel

Direkt vor dem Hotel am Bahnhof war „reger Verkehr“ der aber nicht weiter störte. Nachdem die Zimmer belegt wurden ging es zu einem ersten Erkundungsspaziergang wo jeder für sich die Möglichkeit hatte ein wenig zu essen oder zu shoppen.  Am späten Nachmittag ging es dann in Richtung Bettemburg. In dem hier beheimateten Verein ist Jörg Jugendtrainer. Jörg hat auch dafür gesorgt, dass wir gegen die Alt Herren des SC Bettemburg spielen durften. Für uns war es wie ein „Länderspiel“.

Nationalmannschaft aus Remmighausen 😉
TuS Alt-Herren mit Geschenken

In einem sehr fairen Spiel schenkten sich beide Teams nichts. Nur vor dem Spiel beschenkte der TuS die Gegner einzelnd mit Präsenten. ( Detmolder Pilsener + TuS Bierkrug ) Pio hatte diese Übergabe an den Gegner gut organisiert. In dem Stadion waren fast alle Sitzplätze vom TuS besetzt. 😉 Obwohl man keine „Flaschen“ mit ins Stadion nehmen darf, schafften es unsere Frauen reichlich Schnaps in der TuS Farbe Grün mit rein zu schmuggeln. Gut gelaunte Fans und Spieler  sorgten dann für ein spannendes Spiel, welches letztendlich 3:3 Unendschieden endete. Pio erzielte den Treffer zum Unendschieden in letzter Minute. Zuvor hatte Sturmtank Marc Junker zwei Treffer erzielt und mit einem riesen „Patzer“ dafür gesorgt, dass der Gegner fast gewonnen hätte. Leider mussten kurz vor dem Spiel mehere Spieler verletzungsbedingt absagen. 😉 Torwart Detlef, Libero Carsten, Stürmer Horst, Ersatzkeeper Lucky.

SC Bettemburg vs TuS Alt Herren

Nachdem die Fans schon wieder im Bus feierten als hätten wir den EM Titel gewonnen ging es zum gemeinsamen Abendessen. Einige Spieler nahmen im Restaurant die Abkürzung zur Toilette durch die Küche und Hinterhof. Dies sei der kürzeste Weg sagte der Wirt. 😉 Etwas hektisch ging es dann beim servieren des Essens zu. Trotzdem muss man sagen, dass es sehr lecker war. Bei lecker Bierchen wurde dann das Spiel analysiert und mit unseren Freunden aus Luxenburg versucht zu kommunizieren ( Flämischdeutschaltplatt ) oder so ähnlich. 😉 Nach dem alle „gut zufrieden“ waren verabschiedeten wir uns und fuhren in unser Hotel. Einige wollten noch ein Absacker zu sich nehmen, sodass sich eine kleine Gruppe fand um die Gegend am Hotel zu erkunden. In einem Lokal wurde bei mildem Klima draußen noch ein Bierchen getrunken. Weit nach Mitternacht waren dann auch die letzten im Bett. Am Morgen danach wurde gefrühstückt. Reichhaltig mit allem was das Herz begehrt. Gut gestärkt führte uns Jörg der mittlerweile schon wieder für uns da war durch Luxemburg.

Ne das war unser Schiri 😉
Ne das ist der Wachmann vorm Regierungsgebäude
Ja da ist er, Piggy unser Stadtführer

Selten habe ich so einen guten Reiseführer gehabt der seine Sache sehr genau nahm und bestens vorbereitet war.  😉 Luxemburg bietet für jeden etwas mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Am Nachmittag lag dann die Brauereibesichtigung an. Hier fuhren wir mit dem Bus hin. Die dortige Begleitung hätte auch „Marie aus Paris“ sein können. Mit ihren Charme und ihrem Wissen über die Braukunst hatte sie sich schnell mit uns angefreundet.

Horst und Angelika erkunden Luxenburg
Detlef und Annegret bei der Brauereibesichtigung

Eine kleine Brauerei die sehr viel investiert leider liefern sie ihr Bier nicht nach Deutschland. Nachdem einige von uns in die Kunst des Zapfens eingewiesen wurden stellte sich heraus das Dagmar Husemann ganz besonders viel Spaß hierbei entwickelte. Fort an hatte sie das Kommando und gab die Schlagzahl vor. Beinahe hätte sie die folgende Gruppe auch noch bedient. 😉 Anschließend ging es mit dem Bus zum Hotel um sich ein wenig frisch zu machen. Jörg hatte für uns ein Tisch in „Grund“ vor den Mauern Luxemburgs reserviert. So dachten jedenfalls alle. Leider hatte man sich im Datum vertan aber Pio und Bauer mit ihren ganzen Charme schafften es, dass wir doch dort essen konnten.  Danke auch an die Wirte die ihre Gastfreundschaft unter Beweis stellten.

Pio u. Bärbel sichlich gut gelaunt 😉

Jörg bekam von den Alt-Herren noch das zuvor gekaufte Shirt aus der Braurerei geschenkt. Natürlich war er auch unser Gast bei jeglichem Verzehr. Zur später Stunde ging es Richtung Hotel. Einige tranken mit Jörg noch einen Absacker, andere weiß man nicht……… 😉 Am folgenden Morgen wurde gefrühstückt und ausgecheckt. Koffer wurden verstaut und wir verabschiedeten uns von Jörg. Der Vorschlag von Ralf Gerbes auf der Rückfahrt Trier zu besichtigen wurde angenommen. Auch diese Stadt ist eine Reise wert. Leider verirrten sich die Fam. Helms und Fam. Thevissen die wahrscheinlich ihre Hochzeitstage noch nachfeierten. So kamen sie fast zu spät zur Abfahrt.

Trier ist auch eine Reise wert

Nachdem nun alle an Bord waren sollte es Richtung Heimat gehen. Nach einer geschätzten halben Stunde Autobahnfahrt wo bei allen Teilnehmern die Augen mittlerweile geschlossen waren passierte es : !!!!!!! Ein Knall im Heck und alle waren laut erschrocken und aus ihren Träumen gerissen. Panik brach aus, dunkle Rauchwolken schlugen aus dem Motorraum. Der Busfahrer drosselte sofort die Geschwindigkeit und stoppte auf den Seitenstreifen vor einer Brücke. Beruhigend sprach er mit seinen Fahrgästen stellte Wahndreieck auf und sagte wir sollten den Bus verlassen und an der Brücke hochgehen und die Autobahn verlassen.

Vorsicht vor den "Wilden Tieren"
Hat Thomas wirklich dem Bus den Zahn gezogen ? 😉

Peter mit Wahnweste versorgte uns mit Getränken. Die üblichen Geschäfte wurden in freier Wildbahn verrichtet. Detlef unser 1. Vorsitzender wahnte vor Zecken und wildem Getier.  😉 Noch mit Humor wurde von einer Gruppe ein Geburtstagslied angestimmt. Sämtliche verfügbaren Handys waren im Einsatz. Ja die Alt-Herren haben ne Panne und sind irgendwo im Niemandsland. 😉 Nachdem der Pannendienst und die Polizei gerufen wurde mussten wir wieder einsteigen.
Wir wurden als „Nationalteam“ mit Polizeieskorte zum nächsten Parkplatz eskotiert.

Erste Panne
TuS Alt-Herren unter Polizeischutz 😉

Auf diesem mysteriösen Parkplatz 😉 (Treffen von Männern) sollte unser Motorproblem bzw. der defekte Kühler repariert werden. Nach Reparatur und mehrstündigem Warten und Fachgesprächen setzten wir die Reise fort. Alle dachten jetzt gehts voran. Etwas skeptisch aber beruhigt schlummerten einige wieder ein. Doch dann wieder Qualm und wieder stoppten wir in einer Seitengasse auf der Autobahn. Der angerufende Reparaturdienst erkannte jetzt, dass es keine Chance gibt, den Bus zu reparieren. In Schleichfahrt auf dem Seitenstreifen ging es in das nächste Dorf. Hier nutzten wir die Zeit um uns noch einmal zu stärken.

Außerplanmäßiges Abendbrot 😉
Zweite Panne

Nachdem alle Arbeitgeber, Familien usw. informiert wurden, dass die Alt-Herren erneut gestrandet waren und nicht wussten ob sie im Niemandsland übernachten müssen kehrte man in ein nahegelegendes Hotel, Restaurant ein. Sehr nettes Personal sorgte dafür, dass der Hunger gestillt wurde. Einige Biere wurden vernascht, jetzt war eh alles egal. 😉 Wir hatten gerade fertig gespeist, da fuhr unter tosendem Applaus ein Bus auf den Parkplatz.

Neuer Bus gesteuert von meinem Namensvetter 😉
Was ist wohl aus unserem grünen Bus geworden ? 🙁 Das Schild war zufällig in der Nähe bei der zweiten Panne

Ja, unser neuer „Weißer Bus“, und somit hatten wir das Vergnügen in den Vereinsfarben „Grün u. Weiß“ zu fahren. Einige Taschen wurden noch umgepackt und wir verabschiedeten uns von unserem alten Busfahrer der trotzdem ein Present bekam. Er konnte ja nichts dafür das dieses Problem entstand. Sichtlich gerührt von den liebevollen Danksagungen seitens der TuSler dankte unser Busfahrer allen Fahrgästen und entschuldigte sich für das vorgefallende. Fort an übernahm der neue Busfahrer das Kommando. Dieser war genau so freundlich und gut gelaunt wie ein jetzt singender 1. Vorsitzender. 😉 Auch für den Neuen Busfahrer Namens Rainer 😉 ,was für ein Zufall, wurde gesammelt. Um ca. 1Uhr Nachts waren wir wieder am Sportplatz angekommen. Alle wollten jetzt nur noch nach Hause.

Fazit: Eine gelungende Fahrt, gut orgarnisiert von allen. Ganz besonderen Dank an Jörg und Dirk Piontek, Ralf Gerbes, unseren Busfahrern und den freundlichen Luxemburgern denen wir auf dieser Fahrt begegnet sind. Die ersten Meinungen sind hochgradig positiv und die Verantwortlichen sollten in dieser Richtung für das Nächste Jahr planen. 😉

P.S. Ich hoffe ich habe alles ein wenig erwähnt bei dieser abenteuerlichen, tollen Fahrt. Ganz besonders freue ich mich, dass alle Altersklassen mitgefahren sind und wir trotz Pannen viel Spaß hatten. Sollte ich etwas wichtiges vergessen haben , meldet euch 😉 Hier noch ein paar Bilder vorab. Eine CD ist für alle in Arbeit